Tagebuch
30.08.2010
Ab heute wieder Alltag! Das stört mich wenig - im Gegenteil, ich freue mich, denn ich habe inzwischen mit dem neuen Wencke-Tydmers-Krimi angefangen und die ersten 35 Seiten mit viel Spaß und Schreiblust zu Papier gebracht. Wencke muss einen Fall im Rockermilieu lösen, dazu ist sie dieses Mal rund um Schwerin unterwegs.
Das Lektorat meines Sachbuchs ist sehr unkompliziert verlaufen und inzwischen liegt das Werk bei meinen Testlesern, deren "Urteil" ich gespannt erwarte. Das Buch "Zweite Ehe - neues Glück" wird im März 2011 bei Krüger erscheinen.
Apropos, bei der Gelegenheit: Ich habe geheiratet! Ende Juli haben mein langjähriger Lebensgefährte und Kollege Jürgen Kehrer und ich uns in Arosa/Schweiz das Ja-Wort gegeben. Trauzeugen waren der Kollege Ali (Jürgen Alberts) und die Buchhändlerin Monika Kramp - beide haben ihren Job sehr gut gemacht - siehe Bild! Nur zur Orientierung: Der Mann im schwarzen Anzug ist mein Liebster!
Danke für die Glückwünsche - wir werden das Beste geben...
Ach ja, meinen Namen habe ich übrigens behalten und auf den nächsten Werken wird weiterhin Sandra Lüpkes als Autorin genannt sein.
14.07.2010
Sommerferien! Endlich! Seit Wochen schwitze ich entweder auf der Terrasse oder am Schreibtisch unter der Dachschräge, jetzt wird es Zeit zum Relaxen! Schweißtreibend aber effektiv waren die letzten Arbeiten an meinem Sachbuch, welches ich nun endlich fertiggestellt habe. Lektorat folgt im August.
Die spannende WM-Zeit verschafft eine lesungsfreie Phase, was ganz gut war, wenn man nicht ständig unterwegs ist, bleibt man intensiver am Text.
Im Urlaub werde ich mich dann ganz intensiv mit dem neuen Wencke-Krimi beschäftigen. Bücher über die ehemalige DDR und Rockerbanden stapeln sich in meinem Büro. Dann will ich mal Motorrad fahren, vielleicht sogar ein paar Fahrstunden nehmen, mal sehen...
Und dann folgt schon der Herbst, in dem ich unglaublich viel auf Tour bin, von Portugal über Freiburg, Marburg und Gießen bis nach Langeoog und Norderney...
Aber erst einmal Urlaub!
06.05.2010
Plötzlich Bestsellerautorin...
Klar habe ich mir immer gewünscht, irgendwann auf dieser begehrten Liste zu landen. Und dann ist die Nachricht herrlich in meinen Alltag geplatzt. Zwischen Mittagessen und Elternsprechtag fand ich die erfreuliche Mail von meinem Verlag, kurz darauf meldete sich mein begeisterter Agent aus Italien. Einstieg von 0 auf 41 der Spiegel-Bestsellerliste!
Und ich? Darf mich nun offiziell Bestsellerautorin nennen. Doch gleich muss ich erst mal die Wäsche in den Trockner packen...
Danke an alle meine treuen Leser, die Wenckes Umzug mitgemacht haben - und ebenso an die neuen, denen ich hoffentlich ein paar spannende Stunden schenken konnte.
30.04.2010
Geschafft! Die ersten beiden Lesungen aus Todesbraut in Wunstorf und Hannover waren wunderbar, trotz Nervosität meinerseits, die sich immer bei neuen Büchern einstellt. Zudem gab es auch drei neue Songs von "Fremdenzimmer", da macht sich das Lampenfieber ebenfalls bemerkbar. Und wir hatten in Hannover einen Gastmusiker dabei: Gordon Muth an den Schlagintrumenten. Ein ganz neuer Sound, eine ganz tolle Sache. Bestimmt wird "Fremdenzimmer" ihn nicht zum letzten Mal willkommen heißen.
Die Resonanz auf die Lesungen hat mich überwältigt. 120 Leute in Wunstorf - seit Wochen ausverkauft, wow - und dann in Hannover in der Apostelkirche 280 Zuhörer. Da fällt mir kein passendes Adjektiv ein, und das will für eine Schriftstellerin schon was heißen.
Eine kleine Geschichte am Rande - am Rande der Straße sogar: Ich stand in der Nähe des Veranstaltungsortes und hütete die Bassdrum unseres Schlagzeugers, da bremste ein Auto ab, drei Personen zeigten mit dem Finger auf mich (und ich dachte schon, mein Hosenstall wäre vielleicht offen, obwohl ich ein Kleid getragen habe), dann kurbelte die Beifahrerin das Fenster runter und sagte: "Sie sind doch Frau Lüpkes. Wir kommen heute Abend und freuen uns schon darauf." Da fühlte ich mich direkt ein bisschen prominent, so in der niedersächsischen Landeshauptstadt auf der Straße erkannt zu werden...
Einen herzlichen Dank an die liebenswerte Buchhandlung Leuenhagen&Paris aus Hannover, bei denen ich schon zum siebten Mal zu Gast sein durfte. Das Bild zeigt den Senior-Chef Herrn Eberitzsch, rechts von mir sitzt mein Agent Georg Simader, der nur deswegen eine so gesunde Gesichtsfarbe hat, weil er vorher in der Wüste Marokkos unterwegs war. Ganz rechts meine Veranstaltungskoordinatorin Christine Püffel von DTV - auch an sie einen Dank für die tolle Organisation!
20.04.2010
In Hannover gehen schon die ersten Exemplare der "Todesbraut" über den Ladentisch. Die Pressekonferenz vergangene Woche in der Buchhandlung "Leuenhagen & Paris" war gut besucht. Und ich? Bin mal wieder ziemlich aufgeregt, wie das Buch ankommt.
Natürlich birgt die Entscheidung, Wencke umziehen zu lassen, auch ein Risiko. Was, wenn meine Leser sagen: "Nee, ohne Nordseewind taugen die Romane nichts. Interessiert mich nicht die Bohne, was Wencke Tydmers jetzt in Hannover so treibt." Ein paar Leute werden das bestimmt so sehen. Aber vielleicht gibt es auch Menschen, die meine Romane neu entdecken und die Krimis unabhängig vom Lokakkolorit mögen. Hoffentlich.
Für mich gab es keine Alternative. Ich bin umgezogen, in meinem Leben hat sich eine Menge verändert, da konnte ich meine Heldin einfach nicht in Aurich lassen, die Distanz wäre zu groß geworden.
Also, abwarten und Tee trinken (den trinke ich nämlich auch an jedem Ort der Welt und nicht nur in Ostfriesland)...
Zudem boomt momentan wieder das Interesse der Medien an meinem Trennungsratgeber. Letzten Sonntag diskutierte ich beim WDR live in einer illustren Runde. Auch Cindy ohne Bert war da, was ich besonders spannend fand, denn für mich war dieses Schlagerpaar auch lange das Paradebeispiel für die schöne heile Welt, an die ich glauben wollte. Und dann wurde ich ent-täuscht - im wahrsten Sinne. Und für die, die es interessiert: Cindy Berger ist weder oberflächlich noch entspricht sie sonst dem Klischee einer singenden Blondine. Bewundernswert, wie ehrlich und aufgeschlossen sie über Ihre Trennung reden konnte. Und erstaunlich, wie viele Parallelen ihre Geschichte zu denen "ganz normaler Menschen" aufweist.
05.03.2010
Ich bin in diesem Jahr die "Stimme für Seeleute" - das ist schon was, so als nicht gerade großgewachsene Schreibtisch-Frau die Stimme für so viele gestandene Seefahrer zu sein. Wird man mich denn überhaupt hören?
Die Deutsche Seemannsmission hat mir diesen Titel verliehen, weil ich mich als Krimiautorin und Ex-Insulanerin auskenne mit engen, konfliktreichen Mikrokosmen, wie ein Schiff es auch ist. Natürlich maße ich mir nicht an, mich in die Lage eines oft schlecht bezahlten, von Ängsten um den Arbeitsplatz geplagten und der Piraterie ausgesetzen Matrosen versetzen zu können. Bei meinem Besuch auf dem liberiansichen Frachte AS Asturia, der für ein Vierteljahr im Bremer Hafen liegt, konnte ich nur einen Bruchteil des Seemannsalltags miterleben. Die Seemannsmission bietet in Häfen der ganzen Welt die Möglichkeit, festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Kostengünstige Telefonate mit der Familie, Transfer von Lohngeldern nach Hause, Freizeitvergnügen und ein offenes Ohr für Probleme aller Art - das ist für die Männer nach vielen Monaten an Bord eine sehr wichtige Einrichtung. Dabei wird nicht nach Religion und Herkunft geschielt, die Türen der Seemannsmissionen stehen für jeden offen. Getragen wird das ganze durch Spendengelder und mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter.
Dafür gebe ich gern meine Stimme! Mehr unter www.seemannsmission.org
Das Foto , aufgenommen vom evangelischen Pressedienst D.Sell, zeigt mich und den bulgarischen Kapitän der AS Asturia.
27.02.2010
Nach einer kurzen Pause geht die Veranstaltungssaison wieder los. So waren Börge und ich unter anderem in Lengerich und Oerlinghausen (siehe Foto). Schön, wieder mit den Buchhändlern und Lesern in Kontakt zu treten. Immer nur vor dem PC zu hocken macht etwas einsam...
Derzeit arbeiten wir auch an einem aktualisierten Musik-Programm, das zu dem neuen Roman passt, der im Mai erscheint.
Dies nur als kleine Zwischenmeldung...
Mehr nächste Woche!
12.02.2010
Eine Woche in einem Schlosshotel der Schweiz liegt hinter mir. Hingefahren bin ich mit Schnupfennase, bleich und etwas abgekämpft. Zurückgekommen bin ich jedoch kerngesund, skifahrerbraun und voller Tatendrang.
Im Hotel Schloss Ragaz www.hotelschlossragaz.ch war ich gemeinsam mit den Kollegen Tatjana Kruse, Peter Zeindler und Peter Höner eingeladen, einen maßgeschneiderten Krimi zu schreiben. Es war eine tolle Woche mit einer sehr lebendigen Gemeinschaft, davon werden wir wohl alle noch eine Weile zehren.
Danke auch an Annemarie Mühlemann von www.kulturhotels.net, die einfach das richtige Händchen hat, wenn es darum geht, Hotel und Kultur zu verkuppeln.
Das Bild wurde auf dem Pizol aufgenommen, oben Tatjana Kruse und ich, unten Peter Höner und Peter Zeindler.
Neujahr 2010
Alle Jahre wieder wird der Terminkalender abgehängt, dann nehme ich mir das Ding vor und schaue, was alles so passiert ist in den letzten 365 Tagen. Hier also mein Jahresrückblick 2009:
Januar:
- Beginn mit dem neuen Wencke-Tydmers-Krimi "Todesbraut"
- Ostfriesisch-Österreichisches Krimiboßeln in Neustadtgödens
Februar:
- Beginn Proben klassiches Musikprogramm mit Börge
- Lesungen in Gievenbeck und an meiner alten Schule in Norden
- Nominierung zum "Friedrich-Glauser-Preis 2009 Sparte Kurzgeschichte"
März:
- Lesungen in Papenburg, Fröndenberg, Bremerhaven, Münster, Wunstorf und Burgdorf
- erstes Treffen der Mörderischen Schwestern in Münster
- erfolgreicher Start der Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der Opferambulanz
April:
- mein erster Historischer Roman "Die Inselvogtin" erscheint
- Lesungen in Norderney, Spiekeroog, Juist, Aurich, Esens, Usedom, Burgdorf, Hannover, und Werl
- Aufenthalt im Kulturhotel "Strandhotel Heringsdorf" auf Usedom
Mai:
- Lesungen in Wilchingen/CH, Halle/Westf., Ibbenbüren, Bad Oldesloe und Sankt Augustin
- Criminale in Singen am Bodensee
Juni:
- Recherchereise nach Istanbul
- Lesung in Altona
Juli:
- Lesungen in Heidelberg, Juist, Amrum, Langenfeld und Arosa/CH
- "Homestory" über das Krimipaar in der BILD
- Aufenthalt mit Krimispiel im Kulturhotel "Arosa Kulm" in der Schweiz
August:
- Lesungen in Lenzerheide/CH, Wangerooge und Oschersleben
- Aufenthalt im Kulturhotel "Schweizerhof" in Lenzerheide/Schweiz
- Moderation beim 25-jährigen Jubiläum des Westfälischen Literaturbüros in Unna
- Moderation bei der Verleihung des Literaturpreises "Stadt Fluss Land" in Werne
- Kurzkrimiseminar in Wolfenbüttel
September:
- Meine zweite Kurzkrimisammlung "In Hermanns Schatten" erscheint
- Der Wencke-Tydmers-Krimi "Todesbraut" ist fertig
- Lesungen in Bad Salzuflen, Meppen, Halle/Westf., Herford, Aurich, Spiekeroog und Dinklage
- Erster Teil des Roman-Schreibkurses auf Spiekeroog
Oktober:
- Das Heft "Kriminalgeschichten aus der Bibel" erscheint
- Lesungen in Wesel, Parco San Marco/ Italien, Willstedt und Gescher
- Aufenthalt im Kulturhotel "Parco San Marco" am Luganer See
November:
- Lesungen in Emden, Münster, Leer, Essen, Ganderkesee, Düsseldorf und Luxemburg
- Die "Ostfriesischen Krimitage" starten in meiner alten Heimat
- Das Magazin "Emotion" wählt mich zu einer der besten deutschen Krimiautoren
Dezember:
- Lesungen in Münster, Gemünd, Dortmund und Norderney
- Interview bei WDR5- Sendung "Bücher"
- Recherche-Besuch in meinem Criminale-Ort Gemünd
Zusammenfassung:
Im Jahr 2009 hatte ich
- 61 Lesungen
- 1 Radio-Interview
- 6 Musikauftritte
- 3 Moderationen
- 5 Seminare
Geschrieben habe ich:
- 1 Kriminalroman
- 5 Kurzgeschichten
Herausgebracht habe ich:
- 1 Kurzkrimisammlung
- Bildheftchen
Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes, neues Jahr 2010!
01.12.2009
Mein Trennungsratgeber "Ich verlasse dich" wird 2010 auf kroatisch erscheinen (nach der dänischen Version von "Wellengang" meine zweite Übersetzung). Interessant, sich vorzustellen, dass nun auch in einem anderen Land die Menschen dieses Buch in ihren Sofaritzen verstecken.
Zudem ist es eine wunderbare Motivation für mein neues Sachbuch, an welchem ich gerade arbeite. Thema noch geheim, aber - soviel sei verraten - es funktioniert ganz gut als eine Art Fortsetzung von "Ich verlasse dich". Demnächst mehr...
Am ersten Adventswochenende war ich in der Frauen-Bibliothek in Luxemburg zu Gast, gemeinsam mit den tollen Kolleginnen Isabel Rohner, Eva Maaser und Monika Geier. Diesem stolzen Ländchen geht es noch so gut, dass es sich solche kleinen, feinen Kulturtage leisten kann. Von der Sprachenvielfalt war ich zusätzlich beeindruckt: Geredet wird meist Letzebuergesch, man begrüßt sich - fast wie in meiner alten Heimat - mit "moien" - und zwar den ganzen Tag! In den Geschäften wird Französisch gesprochen, aber die Anweisungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind auf deutsch formuliert. Trotzdem verstehen alle alles - nur ich war manchmal ein bisschen verwirrt.
Danke an das Team von Cid-femmes für die Einladung und das gemütlich-leckere Essen zu vorgezogener Stunde!
05.11.2009
Heute gehen die Druckfahnen (das sind die letzten Korrekturabzüge) nach München - dann ist mein 7. Fall von Wencke Tydmers sozusagen abgeschlossen. Der Roman wird nun "Todesbraut" heißen und ca. 330 Seiten haben. Und tatsächlich juckt es mich schon in den Fingern, das nächste Buch zu beginnen... Zumal ich mir einen neuen, großen Schreibtisch und einen saubequemen Bürostuhl gegönnt habe.
Aber erst einmal kommt jetzt der Krimimonat November, in dem ich viel unterwegs bin. Nicht zuletzt wegen der Ostfriesischen Krimitage, die an diesem Wochenende eröffnet werden. Eine tolle Sache, dank Heike und Peter Gerdes plus Team. Mehr findet man auf www.krimitage.de
Ich lese am Sonntag mit dem charmanten Stephan Slupetzky im Emder Gerichtssaal. Und neun Tage später mit Peter Gerdes auf der Warsteiner Admiral in Leer. Moin, alte Heimat!
In meiner neuen Heimat Münster steht auch eine schöne Veranstaltung an: "Mord ist ihr Geschäft" - Vier Krimiautorinnen aus dem Münsterland plaudern aus dem Nähkästchen. Toll, der Abend mit Gisa Pauly, Ursula Meyer, Eva Maaser und mir war im Nullkommanix ausverkauft, da ist man in den beeindruckenden Rathausfestsaal umgezogen, jetzt gibt es noch Restkarten. Und Börge freut sich, er darf dann auf einem schicken Steinway spielen, statt auf unserem inzwischen schon etwas ramponierten Tour-Piano...
Und am 24.11. - genau einen Monat vor Heilig Abend - lese ich mit meinem Lieblingskollegen Jürgen Kehrer Weihnachtskrimis bei Thalia in den Arkaden. Und singe festliche Lieder. Vielleicht gibt es sogar Plätzchen und Glühwein, wer weiß?
29.09.2009
Kann man es lernen, ein Buch zu schreiben? Lässt sich aus einer ungefähren Idee ein Roman entwickeln? Mein Seminar im Künstlerhaus Spiekeroog hat gezeigt: Ja, es kann funktionieren! Sechs TeilnehmerInnen reisten mit ihren Manuskript-Vorstellungen auf die schöne Insel im Wattenmeer und ich durfte ihnen dabei helfen, einen Anfang zu wagen. Es waren unterschiedliche Geschichten dabei, unterschiedliche Charaktere und vor allem auch unterschiedliche Gründe, warum jemand den Wunsch hat, eine Geschichte zu schreiben.
Ein Kurs wie dieser steht und fällt natürlich mit den Teilnehmern. Und da haben wir alle sehr viel Glück gehabt, denn die Gruppe war so aktiv, interessiert, repektvoll und aufnahmefähig, dass ich schon am ersten Tag mein steifes Kurs-Konzept zur Seite legen konnte, um interaktiv zu arbeiten. Eine sehr schöne Erfahrung.
Nun bleibt abzuwarten, wie es jede/r einzelne allein zuhause am Schreibtisch weiter voranbringt. Ziel ist es, bei einem Treffen im Januar bis zum ersten Wendepunkt gekommen zu sein. Im Juni gibt es den zweiten Teil des Seminars, der sich damit beschäftigt, den schwierigen Mittelteil zu bewältigen.
Darauf freue ich mich schon jetzt.
Das Foto hat Natascha Manski aufgenommen, eine Kursteilnehmerin, die ihre Erfahrungen auch als blog anbieten, anzuschauen unter www.natascha-manski.de
22.09.2009
Zweimal schon durfte ich meine neue Kurzkrimi-Sammlung "In Hermanns Schatten" vorstellen, in Halle/Westfalen und Herford (siehe Bild). Wie schön, dass die Menschen hier über Humor verfügen und mir den Satz "Wenn wir NRW hinter uns haben, haben wir das Schlimmste geschafft" nicht übel nehmen.
Derzeit werden die letzten Feinarbeiten an meinem neuen Wencke-Tydmers-Krimi vorgenommen. Insgesamt habe ich sieben Testleser, die mein Manuskript auf Herz und Nieren prüfen: Eine Medizinerin, eine Türkin, ein Jurist, zwei Polizisten, eine Fallanalytikerin und ein Schriftstellerkollege. Was wäre das schlimmste, was sie mir um die Ohren hauen könnten? "Ich wusste schon ab der Hälfte, wer es gewesen ist."
23.08.2009
Der Sommer war aufregend, fast stressig - wenn es nicht so viel Spaß machen würde. Nur fehlte leider die Zeit, mein Tagebuch auf Trab zu halten.
Zuerst: Mein Manuskript ist fertig. Meine neue Lektorin Bianca Dombrowa hat schon erste Rückmeldung verlauten lassen. Sie sagt: "Das ist mehr als nur Wencke Tydmers ist wieder da, das ist eine NEUE Serie um Wencke Tydmers. Frischer..." Natürlich freut mich dieses Lob!
Jetzt werden Titel und Cover besprochen, dann geht es ins Lektorat. Ich war viel unterwegs in den Ferienwochen. Lesungen in Heidelberg, Langenfeld, Oschersleben, auf Amrum, Juist und Wangerooge, in den Schweizer Bergen von Arosa und Lenzerheide. Es gab Krimispiele und Erzählworkshops. Ich durfte das 25jährige Bestehen des Westfälischen Literaturbüros moderieren, ebenso die Wettbewerbslesung von "Fluss Stadt Land" in Werne, wo mich zwei durchtrainierte Männer einmal im Schlauchboot durch das Sportlerbecken zogen.
Und was steht jetzt an? Einige Auftragsmorde warten auf ihre Erfüllung, ich werde in Bad Oldesloe und in Schleiden-Gemünd mein Unwesen treiben. Dann wird thematisch noch was zur Fußball-WM 1978 und zu Innereien von Wildtieren entstehen. Doch zu allererst schreibe ich eine journalistische Arbeit über die Geschlechterverteilung bei Krimipreisen.
Langweilig wird mir mal wieder nicht werden. Und meinen Lesern hoffentlich auch nicht...
17.06.2009
Auf meinem Recherchetrip nach Istanbul musste ich einen ganzen Haufen Vorurteile über Bord werfen. Ich hatte mir die Stadt am Bosporus wesentlich chaotischer vorgestellt, laut und schmutzig, etwas düster und bevölkert von verschleierten Frauen, aufdringlichen Teppichhändlern und hupenden Taxifahrern.
Und was habe ich in der letzten Woche erlebt? Eine frische, offenherzige Stadt, an deren Himmel Möwen kreischen, wo einem eine Meeresbriese ins Gesicht weht und die Menschen fröhlich, modern und sehr gastfreundlich sind. Nur die aufdringlichen Teppichhändler und hupenden Taxifahrer, die gibt es tatsächlich.
Dank an unsere Freunde Meram Karahasan und Adam Riese, die uns in die Wohnung ihrer Familie eingeladen und über Fronleichnam diese wunderbare Stadt gezeigt haben.
Ich freue mich jetzt schon auf die Kapitel, in denen Wencke dort sein wird.
Das Foto unten zeigt mich neben Jürgen Kehrer und der netten Isabelle, mit der wir die traumhafte "Blaue Moschee" besucht haben. Geknipst hat Adam Riese.
03.06.2009
Was ist neu am nächsten Roman?
Er wird nicht bei rororo sondern bei meinem neuen Verlag DTV erscheinen, dies aber nur am Rande, denn für den Leser ist der Verlag ja eigentlich nebensächlich. Da sich auch inhaltlich einges ändert, war ein Verlagswechsel zu diesem Zeitpunkt ganz passend und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit meiner neuen Lektorin Bianca Dombrowa.
Man entwickelt sich ja immer weiter, und da ist es nur logisch, dass sich auch die Romanfiguren mitentwickeln. Wencke hat, wie ich auch, Ostfriesland verlassen und lebt jetzt in Hannover. Sie hat ihren Wirkungsradius vergrößert, denn als Fallanalytikerin beim LKA nimmt sie Verbrechen ins Visier, die im gesamten norddeutschen Raum passiert sind.
Die Titel werden sich verändern. So schön die Kombination aus Gewächs- und Figurennamen sich auch aufzählen läßt ( Sanddornkönigin - Brombeerpirat - Hagebuttenmädchen - Wacholderteufel - Sonnentaukind - Blütenfrau ), irgendwann wirkt es zu konstruiert. Der neue Roman wird "Die Ehre der Hure" heißen, und so in der Art soll die Wencke-Tydmers-Reihe sich dann fortsetzen.
Anders als sonst erzählt sich der neue Roman fast ausschließlich aus Wenckes Sicht. Das hat zur Folge, dass ich meine Heldin ganz schön auf Trab halte, damit richtig Tempo in die Geschichte kommt. Sie setzt sich sogar in ein Flugzeug und fliegt nach Istanbul...
Und: Wencke Tydmers wird sich von ihrer Jeansjacke trennen. Das weiß ich auch erst seit letzter Woche, genau genommen, seit in einer aufregenden Szene das gute Stück auf dem Boden eines Sees verendet.
Und was bleibt dann noch?
Wencke mag noch immer keine Getränke mit Kohlensäure. Sie hat noch immer ein kompliziertes Verhältnis zu Axel Sanders. Sie bleibt dickköpfig, intuitiv, chaotisch und mutig.
Ich bin jetzt auf Seite 165, habe also etwas mehr als die Hälfte. Im September gebe ich das Manuskript ab. Mal sehen, was bis dahin noch alles passiert!
10.05.2009
Bin ich müde...
Die Criminale 2009 in Singen ist seit heute vormittag vorbei. Auch wenn ich leider den Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte wieder einmal knapp verpasst habe (nicht so schlimm, denn die Kollegin Judith Merchant hat ihn wirklich verdient!), waren es wunderbare Tage.
Die Lesung in der Wilchinger Höhle wird mir immer im Gedächtnis bleiben, denn während ich das erste Mal meine Geschichte "Honig und Feige" las, gab draußen ein malerisches Gewitter die passende Kulisse. Anschließend lasen die Kollegen Mischa Martini und Rudolf Jagusch in der urigen Trotte (siehe Foto). Wieder einmal habe ich mich in Wilchingen sehr wohl gefühlt, danke dafür!
Aber auch sonst war es am Bodensee spannend, wie es sich für ein Krimifestival gehört. Fußball, Feminismus, Fantasieren...
Ich habe bereits lieb gewonnene Kollegen wieder getroffen und neue kennengelernt - und einmal mehr durfte ich feststellen, wie unglaublich bunt und charmant die deutschsprachige Krimiszene ist!
Schon jetzt freue ich mich auf die Criminale 2010 in der Eifel!
11.04.2009
Die erste Lesereise mit der "Inselvogtin" im Gepäck war anstrengend - und sehr schön! Die ersten Stimmen der Leser zu hören, die das Buch fast alle in einem Rutsch gelesen haben (okay, ich bin nur in Urlaubsorten aufgetreten, da haben die Leute natürlich auch Zeit zum ausgiebigen Schmökern), waren durchweg positiv.
Auch war ich nun nach anderthalb Jahren das erste Mal wieder auf Juist und habe mich (endlich) wieder wohl dort gefühlt. Im Sommer plane ich ein paar Übernachtungen mehr auf dem Töwerland ein.
Gefreut hat mich aber auch, dass viele fast besorgt nachgehakt haben, was denn nun mit Wencke Tydmers ist, ob ich nie wieder Krimis schreibe usw.
Doch, natürlich geht es weiter mit meiner Lieblingsheldin. Ich bin schon auf Seite 103! Abgabetermin ist im September. Eine komische Zeit, wenn man aus dem neuesten Buch liest und das allerneueste schreibt...
Frohe Ostern wünscht Sandra Lüpkes!
09.03.2009
Okay, ich verrate es: Heute habe ich Geburtstag (und werde 38 Jahre alt). Ich habe netten Besuch und tolle Geschenke bekommen. Aber an zwei besonders erfreulichen Dingen will ich euch eifrige Tagebuchleser teilhaben lassen.
1. Jajajajaja, meine Geschichte "Das Gewissen von Werl" ist für den Friedrich-Glauser-Preis 2009 nominiert. Darüber freue ich mich sehr und nun heißt es abwarten, ob es dann auch für den mit immerhin 1000,- dotierten Preis reicht. Drückt mir die Daumen, am 9.5. wissen wir mehr!
2. Der Briefträger brachte mir ausgerechnet heute den Brief des Jahres. Nein, das ist kein Gehaltsscheck vom Verlag, sondern das allererste Exemplar des neuen Buches. Hier vor mir auf dem Schreibtisch liegt also nun "Die Inselvogtin". Ein richtig dickes Ding. Schöne Farben, tolles Bild... Nun bin ich gespannt, ob die Leser das genau so sehen. Die müssen sich allerdings noch zwei bis drei Wochen gedulden, dann liegt es auch in den Buchhandlungen.
25.02.2009
Wenn man von seinem alten Gymnasium eingeladen wird, über seinen beruflichen Werdegang zu referieren, dann ist das schon eine nette Sache. All die Lehrer, die einem dann noch Anekdoten erzählen, dass man angeblich vor 20 Jahren an einem Fastnachtsdienstag betrunken in den Biologie-Unterricht gekommen sei... Also, ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern!
Doch bei der Gelegenheit kommt man auch ins Grübeln, wie alles so gekommen ist, wie es nun ist. Ich hatte wirklich viel Glück! Um ein Haar hätte ich Literaturwissenschaft oder Germanistik studiert, dann wäre wahrscheinlich nichts aus mir geworden...
Im Ernst, als die Oberstufenschüler wissen wollten, wie man Schriftsteller wird, konnte ich davon eher abraten. Meiner Meinung nach muss die Lust am Erzählen, der ständige Drang, Geschichten aufs Papier zu bringen, da sein. Den Rest erledigt das Leben. Und Alliterationen, Metaphern, Sprachrythmus und diese ganzen Sachen, die dann von den armen Schülern unter die Lupe genommen werden müssen, entstehen eher intuitiv als geplant.
Aber es gibt bestimmt eine Menge Germanisten, die mir da widersprechen. Sei ´s drum.
gewaltambulanz
14.02.2009
Endlich habe ich gemeinsam mit meinem Lieblingskollegen Jürgen Kehrer ein Projekt hier in Münster gefunden, für das wir gern die Patenschaft übernommen haben:
Die Gewaltopferambulanz als Anlaufstelle für Menschen, die im wirklichen Leben mit den Konflikten klar kommen müssen, die wir beide uns in unseren Büchern zum Glück nur ausdenken, dies schien uns beiden passend zu sein.
Zudem finde ich auch als Sachbuchautorin einen Bezug zu dieser Einrichtung, denn nicht selten arten Beziehungsdramen in Gewalt aus.
Mehr darunter findet man unter http://rechtsmedizin.klinikum.uni-muenster.de/gewaltopferambulanz/index.html
Die erste Benefizveranstaltung findet am 13. März statt, mit Führung durch die Räume der Rechtsmedizin, sehr spannend also!
Und so schrecklich ist es in diesem Gebäude wirklich nicht. Frau Dr. Heidi Pfeiffer und ihr Team haben uns herzlich begrüßt und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!
Kurz vor Silvester 2008
Mannometer, das war ein aufregendes Jahr. Und wenn Günther Jauch und Co. im TV ständig ihre Bilder des Jahres anbieten, dann möchte ich dem nicht nachstehen. Hier also mein Jahresrückblick 2008:
Januar:
- Umzug nach Münster
- Beginn mit dem Historsichen Roman "Die Inselvogtin"
Februar:
- Besuch in meiner "Mord am Hellweg"- Stadt Werl
März:
-"Ich verlasse dich" erscheint und ich bin Gast in der N3-Talkshow
- als Kultur-Gast sind wir im wunderschön verschneiten Arosa-Kulm Hotel
-"Die Blütenfrau" (der 6. Wencke-Tydmers) erscheint Ende des Monats
- Lesungen in Arosa, Norden und auf Spiekeroog
April:
- erste Proben mit meinem neuen Musiker Lars Börge Eduard
- Lesungen in Oerlinghausen, Detmold, Hannover, Lübbecke und Lage
- als TV-Gast bei N3 19.30 zum Thema Krimi
- jede Menge Zeitungs-und Radiointerviews zum Sachbuch
Mai:
- Lesungen in Münster, Nordenham, Wilhelmshaven, Bückeburg, Spiekeroog und Neuenkirchen-Vörden
- TV-Portrait über mich im WDR
- Auftritt in der "Adam-Riese-Show"
- Aufnahmen mit Heike Götz für die N3 "Landpartie"
Juni:
- Lesungen in Ibbenbüren, Minden, Hude, Meppen und Leer
- als TV-Gast im Mittagsmagazin des MDR
Juli:
- Lesungen in Norden, Arosa, Wilchingen und auf Norderney
- als Kultur-Gast im sonnenbeschienenen Arosa-Kulm Hotel
- Besuch meiner "Criminale"-Stadt Wilchingen/ Schweiz
- Podiumsdiskussion auf dem Ostfriesischen Kirchentag
August:
- Lesungen in Münster und Iserlohn
- Besuch bei meinem neuen Verlag in München
- Intensivschreiben im Literaturhotel Iserlohn
September:
- Der historische Roman "Die Inselvogtin" ist fertig
- Lesungen in Achim, Vlotho, Carolinensiel, Münster, Dinklage, Dortmund, Hamm, Werl, Ahlen und auf Gomera
- als Kulturgast im zauberhaften "El Cabrito" auf Gomera
- meine Musikerin Edda heiratet
- "Mord am Hellweg" startet
- ich bin das erste Mal beim "Promi-Kellnern" in Münster dabei
Oktober:
- Lesungen in Fröndenberg, Meppen und Varel
- mein Besuch in der JVA Meppen ist sehr interessant und kommt bei allen Beteiligten gut an
November:
- Lesungen in Holzwickede, Harpstedt und Dortmund
- "Mord am Hellweg" geht zu Ende, "Ali" und ich moderieren die Abschlussgala und haben dabei viel Spaß
Dezember:
- Lesung auf Norderney
- Treffen in der Münsteraner Rechtsmedizin zur Vorbereitung eines Benefizabends (näheres dazu im Februar)
Zusammenfassung:
Im Jahr 2008 hatte ich
- 53 Lesungen
- 5 TV-Auftritte
- 5 Radio-Interviews
Geschrieben habe ich:
- 1 Historischen Roman
- 8 Kurzgeschichten
- 5 Songtexte
Ja, das war echt eine arbeitsreiches Jahr. Zum Glück liebe ich meinen Job!
Deswegen wird es mir leichtfallen, auch weiterhin ganz fleißig zu sein.
Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes, neues Jahr 2009!
02.12.2008
20 Jahre "Bye Bye Bruno" von Sabine Deitmer - Ende November versammelten sich einige mörderische Schwestern zur "Ladies Crime Night" im Studio B in Dortmund, um gemeinsam mit Autorin und Lektorin dies entsprechend zu feiern.
Und warum?, fragen sich wahrscheinlich einige, die wie ich in den siebziger Jahren oder später geboren wurden. Weshalb soll ein Buch gewürdigt werden, in dem in fünfzehn Kurzkrimis die Frauen ihre Männer umbringen? Liegt so etwas nicht stapelweise in den Buchhandlungen aus - irgendwo zwischen Krimis und Frauenliteratur? Das besondere ist: "Bye Bye Bruno" ist das erste seiner Art. Die erste Krimisammlung, in der die Leserin sich mit der Mörderin identifiziert, zu ihr hält, mit ihr fiebert - und sich letztlich freut, wenn die Tat ungesühnt bleibt, denn schließlich kann man ja verstehen, dass sie sich ihres nervigen, besserwisserischen, faulen und unpraktischen Gatten entledigen musste.
Mir war - zugegeben - vor der Veranstaltung gar nicht so klar, dass der "Frauenkrimi" noch gar nicht so alt ist. Naja, ich vermute, geschrieben wurden Geschichten dieser Art zuhauf, doch der Fischer-Verlag hatte auch den Mut, sie zu veröffentlichen. Der Erfolg gab ihm Recht: Bis heute ist das Buch lieferbar, es sind eine Viertelmillion Exemplare verkauft.
Wenn man wie ich in einer Generation aufgewachsen ist, in der das Thema Emanzipation schon einen leicht verstaubten Klang hat und Alice Schwarzer die eigene Mutter sein könnte, dann ist es gar nicht schlecht, sich von den werten erfahrenen Kolleginnen einmal erzählen zu lassen, dass es nicht immer so gewesen ist. Und - mal ganz ehrlich - dann sind 20 Jahre auch noch keine lange Zeit...
Auf dem Foto sind die Mörderischen Schwestern incognito zu sehen, aber ich lüfte an dieser Stelle das Geheimnis ihrer Identität (von links):
Oben: Sandra Lüpkes, Ulla Lessmann, Christiane Dieckerhoff, Jutta Motz, Gabriele Wolff, Gisa Pauly
Unten: Brigitte Glaser, Sabine Deitmer, Martina K. Schneiders, Jutta Profijt
12.11.2008
In Schwerte wurde wieder einmal - leider, leider - die Abschlußgala von "Mord am Hellweg" gefeiert. Jürgen Alberts und ich waren ein eingespieltes Moderatorenteam und konnten uns über super interessante, redegewandte und internationale Gäste freuen: Michael Theurillat aus der Schweiz, Meg Gardiner aus England, Hakan Nesser aus Schweden, Edith Kneifl aus Österreich und aus dem hiesigen Lande die Schauspieler Iris Böhm und Dietmar Bär. Dazu rockte das LPO mit Bill Ramsey. Die Stimmung war toll, besonders, als zum Schluss der ganze Saal die Krimi-Hymne schlechthin sang: Ohne Krimi geht die Mimi...
Ich hatte mich nach fünf verschiedenen Abendkleidern zum Finale für einen geblümten Pyjama entschieden. Meine Töchter waren zum Glück nicht anwesend, sie hätten sich in Grund und Boden geniert für ihre Mutter, die im Schlafanzug auf der Bühne tanzt. Den anderen hat es Spaß gemacht. Und mir sowieso.
Ich danke dem super MAH-Team und freue mich auf 2010!
25.10.2008
Gerade eben habe ich das Lektorat der "Inselvogtin" abgeschlossen. Ich bin stolz auf diesen Roman. Er ist was ganz anderes, klar, weil kein Krimi, ungefähr 200 Seiten dicker und voller Menschen, die vor fast 300 Jahren gelebt haben. Aber es gibt auch Tote, soviel sei verraten.
Ich danke meiner Lektorin Ditta Kloth, sie hat wieder einmal ganz hervorragend an meinem Manuskript gearbeitet und ihm damit den gewissen Schliff verliehen!
Nun kehrt bis zum Jahresende ein wenig Ruhe ein. Zwei Kurzgeschichten wollen geschrieben werden, dann darf ich noch die OWL-Kurzkrimi-Sammlung zusammenstellen. In dieser Woche hatte ich keinen einzigen beruflichen Termin- das ist auch mal sehr schön!
Dafür war der letzte Sonntag spannend, als ich eine Lesung in der JVA Meppen hatte. Als Dank, weil ich dort vor einem guten Jahr intensive Recherchen betreiben konnte, habe ich gemeinsam mit meinem Musiker Lars Börge Eduard dort im "Mehrzweckraum" vor knapp hundert Inhaftierten und einigen Besuchern aus der "Blütenfrau" gelesen. Die anfänglichen Befürchtungen, es könne ein unruhiges Publikum werden, haben sich in keinster Weise bestätigt, im Gegenteil: es war eine ganz besonders aufmerksame Stimmung, es wurden völlig andere Fragen gestellt, als es sonst bei Lesungen der Fall ist. Als Gastgeschenk habe ich für das Besucherzimmer noch eine Carrerabahn mitgebracht, eine besondere Edition mit Polizei- und Verbrecherauto...
22.09.2008
Der letzte Satz meines Manuskript "Die Inselvogtin" ist geschrieben. Noch hat sich kein erhebendes Gefühl breit gemacht, denn es stehen kleinere Umarbeitungen an, doch Ende der Woche kann ich dann sagen: Mein erster richtig dicker Schmöker ist geschafft. 500 Seiten!
Und was kommt dann? Drei Kurzgeschichten wollen bis zum Jahresende geschrieben oder bearbeitet werden, dann bereite ich meine neueste Kurzkrimi-Sammlung vor: Crimestorys aus Ostwestfalen-Lippe! Erscheint im nächsten Jahr im Pendragon-Verlag.
Und dann??? Immer wieder werde ich gefragt, ob und wie es mit Wencke Tydmers weitergeht. Ich kann schon mal beruhigen: Zwar müssen sich die Fans noch bis 2010 gedulden, aber Wencke kommt wieder! Natürlich sind drei Jahre Amerika nicht spurlos an ihr vorüber gegangen... Mehr dazu später mal!
14.09.2009
So unterschiedlich können Lesungen sein: Am Donnerstag nur eine Handvoll Gäste im Salsomania in Münster (war aber trotzdem sehr nett!), am Freitag 130 Leute im Festsaal in Brockdorf/ Dinklage und am Sonntag in Dortmund gleich 20.000! Naja, die waren nicht nur wegen mir da, zugegeben, denn dort war Tag der offenen Tür bei der Polizei und es gab jede Menge Spürhunde und SEK-Typen und Dudelsackspieler und Schauspieler, die wahrscheinlich mehr Publikum gezogen haben als ich. Zudem war ich auch nur als Ersatzfrau für die Kolleginnen Andrea Schenkel und Petra Oelker gekommen, die beide leider absagen mussten.
Das ganze war eine Veranstaltung von "Mord am Hellweg", dem wunderbaren Krimifestival, welches durch meinen Umzug nun auch so schön nah dran liegt. Gestern schon konnten wir im Zirkus Travados in Unna eine fulminante Eröffnungsparty feiern. Und nun geht es Knall auf Fall weiter bis Mitte November. Für Krimifans ein absolutes Muss! www.mordamhellweg.de
02.09.2008
Mit meinem liebsten Kollegen bei Thalia in den Arkaden, wo wir kurze, knisternde Krimis "im Duett" gelesen haben...
(Foto: Manfred Thomas, Münster)
Apropos Liebe: Meine Musikerin und Freundin Edda heiratet am kommenden Wochenende in Norden! Ich wünsche ihr und ihrem lieben Raimund nur das beste und freue mich auf die Party, mal sehen, wenn sie es erlaubt, mache ich auch ein Foto für das Tagebuch. Es lebe die Liebe!
25.08.2008
Wunderbar, wenn nette Menschen tolle Ideen haben und diese dann auch in die Tat umsetzen. So geschehen in Iserlohn (ja, in dieser eher unscheinbaren Stadt im Sauerland), wo Deutschlands erstes Literaturhotel entstanden ist.
Es ist auf den ersten Blick schon einmal ein klasse Gästehaus mit geschmackvoller Einrichtung, prima Frühstück, schmucker Bar und zuvorkommendem Personal.
Aber zweitens hängen in der Lobby keine Bilder, sondern es stehen Bücher dort. Es sieht fast aus wie in einer besonders schönen Buchhandlung, außer dass es nur jeweils ein Exemplar von jedem Buch gibt und das Schmökern in einer der bequemen Sessel ausdrücklich erwünscht ist. Dazu gibt es mehrmals wöchentlich Lesungen oder artverwandte literarische Veranstaltungen.
Das ganze ist dann noch eingebettet in einem zauberhaften Tal, in dem es keinen Handyempfang gibt.
In der letzten Woche war ich dort zu Gast. Um endlich mit meinem Roman weiter zu kommen, hatte ich mir Intensiv-Schreiben verordnet. Doch obwohl ich 50 Seiten (!) geschrieben, zwei Lesungen gehalten und noch ein Fitnessprogramm im Wald absolviert habe, war es nicht einen Moment anstrengend.
Ich hoffe sehr, dass sich dieses wunderbare Konzept durchsetzt und das Literaturhotel Franzosenhohl ( www.literaturhotel-franzosenhohl.de) ein Erfolg wird! Danke an Andrea Reichart und Team und Gruss an die netten Menschen, die ich dort kennen lernen durfte ( z.B. www.felixbernhard.de)
03.08.2008
Wieder einmal - zum 4. Mal - waren wir im Arosa Kulm Hotel zu Gast. Doch dieses Mal war alles anders. Nein, nicht das Essen, das war nach wie vor excellent. Auch nicht das Personal, die Wellnessabteilung, der Kinderclub, das Wetter, die Wanderungen - alles wunderbar! Doch dieses Mal haben wir im Hotel einen Mord geschehen lassen. Der Bestseller-Autor Tedel von Eichsleben hat sein Leben lassen müssen (siehe Foto mit einem aufgeregten Hoteldirektor im Pyjama) und wir haben gemeinsam mit 12 Detektiven nur einen Tag später den/die Täter/in ermittelt. Es war ein großer Spaß für alle, ein besonderes Kompliment an die mitwirkenden Schauspieler, die so lebensecht rüberkamen, dass der plötzliche Tod beim Fondue sehr dramatisch war! Ganz besonderen Dank an Steffi Bürger, die alles hervorragend organisiert hat.
11.07.2008
Gestern bin ich von meiner interessanten Recherchereise aus dem badischen Grenzgebiet zurückgekehrt. In Vorbereitung auf die Crminale 09 in Singen wurde ich von der kleinen Schweizer Gemeinde Wilchingen eingeladen, in ihren so idyllisch anmutenden Gefilden nach Leichen zu suchen. Dank der erstklassigen Betreuung des ehemaligen Gemeindepräsidenten Hans Ritzmann war der Aufhänger für die Story schnell gefunden, denn in einem Waldgebiet in der Nähe der Grenze gibt es einen Mordbaum (siehe Foto). Der dahinter steckenden Geschichte kamen wir im Schaffhausener Gericht, im Einwohnermeldeamt Erzingen und in diversen Gaststätten auf die Schliche. Mehr verrate ich nicht, denn ich will der mit Spannung erwartete Anthologie, die im nächsten Jahr pünktlich zur Criminale im Mai erscheint, nicht vorgreifen. Auf jeden Fall hatten meine Tochter und ich eine schöne Zeit in Wilchingen, Dank auch an den Organisator Reinhold Wüllner und unsere Gastgeberin Lotte Thuiner.
20.06.2008
Es sind eine Menge Lesungen zur Zeit, das ist anstrengend, klar. Aber es macht immer wieder einen Riesenspaß, seinen Lesern zu begegnen. Wenn sie mich fragen, wie es mit Wencke weitergeht, habe ich das schöne Gefühl, wir reden über eine gemeinsame Bekannte. Und an dieser Stelle: Natürlich wird es einen neuen Wencke-Tydmers-Krimi geben. Ich will ja selbst auch wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht. Nächstes Jahr aber eben erst ein Historischer Roman (bin auf Seite 250), bei dem auch eine hinreißend unbequeme Frau die Hauptrolle spielt.
Jede Veranstaltung hat ihren eigenen Charme, aber die beiden Lesungen in dieser Woche waren etwas besonderes, denn es waren jeweils die ersten Lesungen für die Buchhändlerinnen. Am Mittwoch in Hude lud Frau Schaller von der Buchhandlung "lesen und mehr" zum 1jährigen in den Kulturhof ein und über 70 Personen kamen. Am Donnerstag war ich in der neueröffneten Krimibuchhandlung in Meppen (www.tatortkrimis.de) zu Gast - ausverkauft trotz EM-Viertelfinale gegen Portugal und fast Stadionstimmung. Ich wünsche beiden Buchhandlungen viel Erfolg und weiterhin jede Menge tolle Leseveranstaltungen.
29.05.2008
Rückmeldung vom Lektorat: Mit der "Inselvogtin" ist alles okay! Nur ein paar kleine Umarbeiten, aber die sind zu schaffen. Da ist man als Autor doch erleichtert. Und arbeitet umso motivierter weiter. Noch 250 Seiten...
Dann klingelte gerade der Paketmann und brachte die ersten Exemplare der Zungenbrecher-Anthologie "Wer tötete Fischers Fritz". Es ist toll, wenn aus einer Schnapsidee (naja, ein bisschen mehr war es schon, aber ich habe mit dem Verleger des KBV-Verlages halt das erste Mal an Silvester 06/07 darüber gesprochen, und da gab es unter anderem auch Schnaps...) ein fertiges Buch wird. Danke an Ralf Kramp und seine Mitarbeiter und natürlich an die Kollegen, die bei der Anthologie mitgemacht haben.
28.05.2008
Zwei schöne Tage habe ich auf Spiekeroog verbracht und mit dem N3-TV-Team für die Landpartie gedreht. Heike Götz ist eine wunderbare "Frontfrau" dieses norddeutschen Reise-Magazins und wir haben sehr viel Tee getrunken, sind plaudernd über das malerische Inselchen gelaufen und hatten - trotz Regen - eine sonnige Zeit. Dank an das gesamte Team! (ach ja, gesendet wird am 27.7. um 20.15 Uhr auf N3).
Das Seminar "Ich verlasse dich" auf Spiekeroog fällt leider aus, da es nur eine Anmeldung gab. Ob es daran liegt, dass der Frühling allgemeine Harmonie verursacht oder ob den Menschen der Mut fehlt, kann ich leider nicht beurteilen. Vielleicht liegt es auch an was völlig anderem. Die Lesung aus dem Buch findet allerdings trotzdem statt. Also steht diese Woche noch einmal Spiekeroog auf dem Plan.
Derzeit macht sich meine Lektorin Ditta Kloth über die ersten 200 Seiten des neuen Romans her. Ich bin auf ihre Meinung gespannt. Sollte sie zufrieden sein, bin ich erleichtert und schaffe die Arbeit bis September. Wenn sie meckert... (nein, sie meckert natürlich nicht, denn sie ist sehr nett und hat mit ihrer Kritik auch meistens Recht)
Der Roman ist inzwischen auch schon mit Cover bei amazon gelistet. Und der Verkaufsrang lag heute bei 83.000 (obwohl kein Mensch so richtig kapiert, wie sich diese ominöse amazon-Verkaufsrang-Geschichte zusammensetzt...) . Da bin ich immer wieder platt, dass es Leser gibt, die mein Buch bestellen, auch wenn ich es noch gar nicht fertig habe und es erst in einem Jahr erscheint. Toll!
12.05.2008
Pfingst-Samstagabend im vollbesetzten Pumpenhaus in Münster stieg die 2.Adam-Riese-Show - und ich saß auf dem Sofa und stand hinter dem Mikro. Eine tolle Sache, der ich nicht weniger entgegengefiebert habe als meinem Auftritt in der NDR-Talkshow. Schließlich will man sich in seiner neuen Wahlheimat nicht blamieren. Aber es war dann alles ganz entspannt, denn es gab ein super Team hinter den Kulissen, klasse Musiker, sympathische Mitgäste, ein begeisterungsfähiges Publikum und nicht zuletzt einen charmanten Gastgeber. So durfte ich einen Test machen, bei dem herauskam, was ich ohnehin schon wusste: Dass ich mich in Münster sehr wohl fühle und der "Tausch" mit der Nordseeküste eine gute Entscheidung gewesen ist. Zudem habe ich zwei Stücke und ein Duett mit Johnny Ketzel gesungen, dank der Showband Markus Paßlick und die Original Pumpernickel ein toller Auftritt (siehe Foto). Mehr über den Münsteraner Live-Talk unter www.adamriese.net
Danke, dass ich dabei sein durfte!
06.05.2008
So was Dummes! Musste ein Schweigegelübde ablegen und zwei Tage lang meine Stimmbänder schonen, weil sich eine Erkältung ausgerechnet dort niedergelassen hat. GAR NICHTS SAGEN DÜRFEN ist für mich eine echte Strafe. Mir fallen ständig die allerbesten Sprüche ein, richtig gute Witze, aber ich muss sie mir selbst erzählen. Und dann lache ich auch darüber, klar, aber für Außenstehende sieht das ein bisschen seltsam aus, wenn man einfach so in der Gegend herumlacht.
Besonders schade ist, dass ich die Lesung in Bückeburg verschieben musste. Das tut mir echt leid, denn für die Veranstalter muss es schon ein großer Aufwand sein, und dann kommen trotzdem noch viele Leute und nichts passiert.
Es gibt nur einen Vorteil bei der Sache: Wenn ich nicht reden kann, schreibe ich mehr, habe ich gemerkt. Da fließen die Worte nur so aus mir heraus, was meinen Roman ganz weit nach vorn geworfen hat. Vielleicht ist so ein Tag ohne unnötig Gesagtes eine gute Idee, wenn man schreiben will. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich glaube, das halte ich nie im Leben freiwillig durch!
13. April 2008
Gestern haben Lars Börge Eduard und ich unseren "Bandnamen" gefunden, unter dem wir in knapp einem Monat unsere gemeinsamen Auftritte starten: Fremdenzimmer. Wir werden am Anfang noch ein paar Songs von Mea Culpa spielen, planen aber einen eigenes Programm unter dem Motto Mikrokosmos.
Premiere von Fremdenzimmer ist die Lesung in Bückeburg am 5.5.
Ansonsten ist sehr viel los: Der neue Wencke-Krimi "Die Blütenfrau" kommt gut an, auch wenn das Thema ein Schwieriges ist und sicher nicht jeder, der einen Küstenkrimi kauft, seine Erwartungen erfüllt sieht. Weniger Küstenidylle, mehr wahres Leben. Es wird mit Wencke in diese Richtung weitergehen.
Es gab auch schon einige Reaktionen auf das Sachbuch. In erster Linie sehr positive. Einige Mails erreichten mich schon, in denen Leser mir für das Buch dankten. Es habe ihnen geholfen, sie hätten sich in den Beschreibungen wiedergefunden. Das tut natürlich sehr gut.
Dann bin ich fleißig, aber mehr im Garten als am PC. Der ganze Rummel - Lesungen, Interviews, TV-Auftritte - hält mich ein bisschen vom Schreiben ab. Und dabei muss ich im September abgeben...
Also Schluss jetzt mit Tagebuchschreiben, meine neue Heldin wartet!
08.03.2008
Es tut mir Leid, Osterholz-Scharmbeck, dass ich nicht zu der seit einem Jahr geplanten Lesung kommen kann! Hoffentlich gibt es ein andernmal die Gelegenheit. Aber mein "Ersatzmann" Jürgen Kehrer ist auf jeden Fall eine interessante Alternative - und Edda kommt auch! Viel Spaß am 14.3. in OHZ!
An diesem Abend werde ich stattdessen in der legendären NDR-Talkshow sitzen und mein neues Sachbuch vorstellen. Darauf bin ich sehr gespannt, vor allem weil mit u.a. Helge Schneider, Esther Schweins und Paul Kuhn auch interessante Gäste eingeladen sind. Und Barbara Schöneberger wollte ich schon immer mal kennen lernen... Also auf nach HH.
Es ist erfreulich, wie viel Resonanz es auf das Sachbuch gibt. Im Mai/ Juni findet sogar ein Seminar zu diesem Thema statt, netterweise auf der schönen Insel Spiekeroog.
An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ich für meine neue Heimat, die Region Münsterland, nun eine neue Veranstaltungs-Agentin habe: Gudrun Todeskino vermittelt mich sowohl für das Sachbuch wie auch die Krimis, mit und ohne Musik. Melden kann man sich bei www.textundton-kulturbuero.de
Ganz privat: Es geht mir gut in Münster. Dem Klischee widersprechend vermisse ich das Meer und die Küste nicht so schlimm. Und es sind ja auch genug Termine in Ostfriesland geplant, also fahre ich nicht allzu selten die A31 Richtung Emden hinauf. Wir sehen uns!
13.02.2008
Wie schön, ich habe einen Musiker gefunden! Lars Börge Eduard wird in Zukunft als Pianist dabei sein und die "7 Todsünden" begleiten. Ich bin sehr guter Dinge, dass wir viel Spaß auf den Fahrten und dann auch mit dem Publikum haben werden. Premiere ist voraussichtlich am 8.Mai in Wildeshausen. Keine Bange -natürlich wird es auch weiterhin Auftritte mit Edda geben. Mal sehen, wie sich alles einspielt.
06.02.2008
Wir sind umgezogen. Seit Mitte Januar wohne ich nun in Münster/ NRW. Mein neues Arbeitszimmer ist ziemlich klein, aber gemütlich. Hier sitze ich nun unter einem Dachfenster (seit wir eingezogen sind, regnet es ununterbrochen, naja, zumindest fast) und tippe Seite um Seite an meinem neuen Roman, der erst im April 2009 erscheinen wird. Ein historischer Schinken mit viel Dramatik, Liebe, Intrigen und was sonst noch dazu gehört. Auch einen Mord wird es geben, keine Sorge...
Bin gespannt, wer mir hier in meiner neuen Heimat so über den Weg laufen wird. Gerade bin ich dabei, einen "Ersatz" für Edda zu finden, obwohl diese natürlich unersätzlich ist. Vielleicht mache ich ein Casting: SSDMBS (Sandra sucht den Musikbegleitungs-Star). Ich halte euch auf dem Laufenden!
29.12.2007
Für Weihnachtsgrüße bin ich ein bisschen spät, aber ein frohes neues Jahr möchte ich allen Besuchern meiner Homepage an dieser Stelle wünschen. Ich sitze derzeit zwischen Umzugskartons - in den nächsten Tagen verlasse ich meine ostfriesische Heimat und werde in Münster leben. Spannende Zeit, so ein Umzug... aber keine Angst, Wencke ist mit im Gepäck. Ob sie jedoch in Zukunft woanders auch leben will, steht nicht fest... Aber neue Roman "Die Blütenfrau" wird zumindest ein klein wenig über ihre Zukunftspläne verraten! Geduld bis Ende März...
26.11.2007
Der erste TV-Auftritt mit meinem (noch gar nicht erschienenen) Ratgeber im Gepäck - hat gut geklappt. Insbesondere hat es mich gefreut, die Psychologin Dr. Doris Wolf kennen zu lernen, denn aus ihren Büchern habe ich einige Anregungen erhalten.
Der letzte Auftritt bei den diesjährigen Ost-Friesischen Krimitagen in Warsingsfehn war auch sehr nett. Gemeinsam mit Regine Kölpin und Barbara Wendelken war es nicht schwer, das gut "trainierte" Lesepublikum zu begeistern. Danke an dieser Stelle an alle Organisatoren!
Ansonsten ist mein neuer Wencke-Tydmers-Krimi nun auch durch das Endlektorat. Dank meiner eifrigen Testleser und meiner akribischen Lektorin Ditta Kloth ist es nun ein wirklich spannender Roman geworden, wie ich finde. Kein leichtes Thema, keine Heile-Welt-Story, aber das sollten Kriminalromane ja auch eigentlich nicht sein.
13.11.2007
Die Krimitage im Mordwesten - mein Heimatfestival also - hat in diesem Jahr ganz neue Dimensionen angenommen. Jede Menge spannender Events an ungewöhnlichen Orten, dazu ganz nette Kollegen aus dem ganzen Land, die Publikumszahlen brechen alle Rekorde. Einen herzlichen Glückwunsch an Peter Gerdes und alle ehrenamtlichen Organisatoren!
Am 9.11. hatte ich im Rahmen der Krimitage eine Lesung im Schwurgerichtssaal in Aurich. Eine ganz besondere Sache für mich, denn auf den Tag genau vor sechs Jahren habe ich schon einmal dort auf dem Richterstuhl gelesen. Damals an der Seite der Bestsellerautorin Petra Hammesfahr. Noch relativ unerfahren und entsprechend scheu las ich aus meinem ersten Roman "Die Sanddornkönigin". Ein wesentlich bekannterer Kollege trat zu mir an den Richtertisch und stellte sich vor. Das war Jürgen Kehrer, und er behauptet, ich hätte damals eine Sauerkrautfrisur gehabt.
Seitdem hat sich viel verändert. In diesem Jahr habe ich aus meinem 7. Roman gelesen - nicht mehr ganz so schüchtern, denke ich. Inzwischen habe ich meine Leidenschaft Schreiben zu meinem Beruf gemacht. Und den Kollegen von damals zu meinem Lebensgefährten.
04.11.2007
Wow! Wir haben so etwas wie ein Paradies entdeckt. El Cabrito auf der Kanareninsel La Gomera - das ist genau der Ort, von dem ich schon so oft geträumt habe. Eine kleine, grüne Oase inmitten von Vulkanfelsen. Vor dem Zimmerfenster wachsen Orangen, Paprika, Bananen... und Obst, welches mir bislang unkannt war, das aber sehr süß und exotisch schmeckt (und einen giftigen Kern hat!). Ein eigener Strand und keine Leute, die die Liegen dort schon frühmorgens mit ihren Badelaken reservieren. Toll! Eine Woche haben Jürgen Kehrer und ich dort das Kulturprogramm gestalten dürfen- und das haben wir sehr gern getan. Näheres unter www.elcabrito.es
Dank an das Team im El Cabrito für die Gastfreundschaft, die netten Menschen, die wir dort kennen gelernt haben - und an Frau Mühlemann von www.kulturhotels.net, die uns immer mit solchen Orten in Berührung bringt.
24.10.2007
Seit langer Zeit bin ich mal wieder mehr als eine Nacht auf einer ostfriesischen Insel gewesen. Nein, nicht auf Juist, sondern auf Spiekeroog. Fünf Tage und vier Nächte, um genau zu sein. Grund war -neben einer Lesung in der proppevollen Künstlerherberge-mein erster Krimi-Workshop im Künstlerhaus. Entstanden sind in dem Kurs vier sehr unterschiedliche Kurzkrimis, alle knapp und spannend, wie es sich gehört. Wir haben einige Adjektive über Bord geworfen, jede Menge Füllwörter eliminiert und dann noch den umständlichen Satzstellungen den Garaus gemacht. Manche meiner netten Kursteilnehmerinnen musste ich etwas zur Brutalität zwingen, ich hoffe, sie verzeihen es mir (aber es hat ihnen bestimmt auch einen Mordsspaß gemacht!). An dieser Stelle einen lieben Gruß an Milena, Hilke, Natascha (danke für das u.a. Foto) und Katja, von denen ich hoffe, dass sie Blut geleckt haben und weiter schreibend morden.
11.10.2007
Nanu, denken die eingefleischten Tagebuchleser wahrscheinlich. Warum schon wieder eine neue Seite? Der Grund ist einleuchtend: Ich bin nun nicht nur noch für Krimis zuständig. Ende März 2008 erscheinen zeitgleich der neue Wencke-Krimi und mein Sachbuch - bei dem ein Internetauftritt mit "Mordsspaß wünscht..." irgendwie daneben liegen würde. Also nun alles etwas seriöser, reifer, frischer - besonderer Dank gilt hier meiner Web-Frau Uta Zeißler aus Bielefeld, die diese Homepages speziell für Autoren gestaltet. Das Handling ist nicht so schwer, ich hab es gleich kapiert.
Entsprechend lang hat es keine Neuigkeiten mehr im Tagebuch gegeben. Für alle, die neugierig sind: Der 6. Fall von Wencke ist fertig geschrieben. Und soviel sei verraten: Es gibt eine Szene zwischen ihr und Axel, da bin ich beim Schreiben richtig ins Schwitzen geraten.
28.08.2007
Gestern hatten Edda und ich die erste Lesung nach der Sommerpause, auf Juist, großer Saal im Haus des Kurgastes, ganz viel nette Schwaben und Bayern. Wunderbar!Die Sommerwochen waren herrlich. Insbesondere der 5-tägige Aufenthalt im grandiosen Arosa Kulm Hotel (www.arosakulm.ch), wo wir neben drei Lesungen (zwei in der Panoramahalle, eine in der freien Natur) auch noch Bergwandern waren (jede Menge steile, steile Schluchten). Mit der sehr aktiven Stefanie Bürger planen wir schon weitere Verbrechen in den Schweizer Alpen. Obwohl auch mein Muskelkater schon echt kriminell war...Die restlichen Wochen war ich fleißig. Wencke ist im Endspurt auf ihrer Suche nach dem Mörder an Allegra Sendhorst - mehr dazu im Roman "Die Blütenfrau", der im April 2008 bei rororo erscheinen wird. Zudem ist das Lektorat für mein erstes Sachbuch herrlich problemlos und in sehr netter Atmosphäre in Frankfurt in Angriff genommen worden. Es erscheint ebenfalls im April nächsten Jahres
10.07.2007
So langsam bin ich urlaubsreif! Meine liebe, treue Musikgefährtin Edda hat es sogar eine Woche niedergestreckt, die bleibt mit Grippe im Bett und ich fahre allein zu meinen letzten Lesungen vor der Sommerpause nach Spiekeroog und Norddeich.(Edda, an dieser Stelle Gute Besserung!)Schade, in Münster hat es nur für einen gefühlten 2. Platz beim Kabarett-Wettbewerb gereicht. Wir waren nicht kabarettistisch genug. Mag vielleicht sogar stimmen. Aber gelacht hat es trotzdem, das wunderbare Publikum im Kreativhaus. Ob wir nun weitermachen mit Kleinkunst, diese Entscheidung haben Edda und ich auf nach dem Sommer vertagt.Was steht an in den Ferienwochen? Schwarzwald, Schweiz und dann mal gucken. Ich muss auch fleißig sein, mein Roman will fertig geschrieben werden, immerhin hat er bei amazon schon einen ungeduldigen Verkaufsrang 124.000 irgendwas, auch wenn er erst im April 2008 erscheint. Ich frage mich, was sind das für Menschen, die das Buch jetzt schon bestellt haben? Ich weiß ja noch nicht einmal, wer der Mörder ist...Heute und morgen bin ich Teil der Projektwoche "Krimi schreiben" an der Haupt- und Realschule Großheide. Die Schüler müssen über mich im Internet recherchieren. Hallo ihr, wenn ihr das jetzt gerade lest, dann habt ihr richtig gegoogelt!
10.06.2007
Wencke-Tydmers-Fans aufgepasst: Der neue Roman "Die Blütenfrau" ist schon auf Seite 75! Erster Satz: Am schönsten sind sie, wenn sie keine Ahnung haben, wie schön sie sind...
Sogar meine erste "Schreibkrise" scheint ab heute überwunden zu sein. Da ich ja am Anfang immer selbst nicht so genau weiß, wie es ausgehen wird, habe ich manchmal so meine Zweifel, ob das auch alles richtig ist, was ich mit Elan und Intuition in die Tasten haue.
Ach ja, der Gang zum Buchhändler lohnt sich deswegen aber noch nicht so ganz, denn erscheinen wird der Krimi erst im April 2008.
In der letzten Woche hatte ich Besuch vom Lambrechter Stammtisch. Zwölf nette Menschen aus der Pfalz, die ich im vergangenen Jahr auf meiner Recherchereise kennen lernen durfte, haben ihren diesjährigen Ausflug nach Norden gemacht, um mich zu besuchen. Ich war/ bin sehr gerührt - und freue mich auf einen Gegenbesuch meinerseits im nächsten Jahr, mit Lesung vor dem Giftschrank!
07.05.2007
An alle, die in und um Münster wohnen: WIR BRAUCHEN EUCH!
"Mea Culpa" alias Edda Liebermann und ich sind in die Endauswahl für den Kabarett-Nachwuchspreis 2007 gekommen und werden am 2. Juli das erste Mal einen Auszug aus unserem Programm "Und Tschüß!" bringen. Es sind noch ein paar Mitbewerber mit von der Partie - und alle leben in Münster und Umgebung, nur wir sind "woanders wech". Da es aber neben dem Jury-Preis auch einen Publikumspreis geben wird, brauchen wir unbedingt ein paar Fans im Kreativhaus. Mehr unter www.kreativ-haus.de
Und noch etwas anderes Spannendes: derzeit wird im Wilhelmshavener Tonstudio npr-records mein erstes Hörspiel aufgenommen. Es handelt sich um eine Adaption meines Debüt-Kurzkrimis "Bastards Bohntjesopp", der "Walfisch-Verlag" bringt die Sache auf den Markt, Erscheinungstermin ist der 12.Juli. Meine Töchter und ich spielen - in alter Hitchcock-Manier - kleine Nebenrollen. Mein erster Satz (ich übe schon fleißig!): " Wieso, was war bei Lüttje Johann?" Lieben Gruß und Dank an Didi Lampe und das Schauspielteam für das Engagement!
11.04.2007
Seit heute habe ich ein Pseudonym. Aber keine Sorge - die Bücher erscheinen immer noch unter Sandra Lüpkes- ich habe lediglich meinen Privatnachnnamen geändert.
Wie schön, dass die ersten Rückmeldungen zum "Sonnentau-Kind" so gut ausfallen. Und auch einen Verriss bei amazon ( "...leider fehlt in diesem Buch die gemütliche, norddeutsche Leichtigkeit. Leider ist es teilweise ein sehr grausames Buch ...") kann ich recht gut verschmerzen, denn die Welt ist nirgendwo nur gemütlich, leicht und ungrausam. Danke trotzdem an die drei freundlichen Rezensenten, die mit ihrer Wertung den Schnitt wieder gehoben haben!
In der letzten Woche waren Edda Liebermann, Jürgen Kehrer und ich als Kulturprogramm im wunderschönen Hotel "Schweizerhof" in Lenzerheide gebucht www.schweizerhof-lenzerheide.ch . Herzlichen Dank an Frau Züllig und ihr eifriges Team für die tolle Osterwoche im Schweizer Schnee, ebenso an Frau Mühlemann von www.kulturhotels.net !
22.03.2007
In ein paar Tagen erscheint mein siebter Roman "Das Sonnentau-Kind". Es ist ein komisches Gefühl, denn das Manuskript habe ich bereits vergangenen Juni fertig gehabt und inzwischen bin ich bei meinem Sachbuch im Endspurt. Trotzdem freue ich mich auf die Premierenlesung, nicht zuletzt, weil sie im wunderschönen Auricher Hochzeitshaus www.hochzeitshaus-aurich.de stattfindet und ein Team vom N3-Fernsehen dabei sein wird. Aber es ist auch immer etwas Besonderes, wenn man das erste Mal aus einem Buch vorliest. Man muss die passenden Stellen finden (ein bisschen komisch, ein bisschen spannend, ein bisschen tragisch -aber trotzdem nicht zuviel verraten) und das Lesen üben. Ich bin gespannt, wie "Das Sonnentau-Kind" ankommen wird und freue mich auf Rückmeldungen.
14.03.2007
Meine 7jährige Tochter sagte heute, ich sei eine quadratische Frau, weil ich seit ein paar Tagen 6 x 6 Jahre alt geworden bin. Schlaues Kind, bald kann sie besser mit Zahlen umgehen als ihre wortfixierte Mutter.
Mein erstes Seminar (gemeinsam mit Jürgen Kehrer) an der Bundesakademie in Wolfenbüttel zum Thema "Schreiben Sie wie ein Mann, Madame" hat mir viel Spaß gemacht und ich habe - obwohl als Referentin angereist - tatsächlich etwas gelernt. Nämlich, dass ich doch gar nicht so hoffnungslos intuitiv arbeite, wie ich immer dachte. Irgendwo da im quadratischen Frauenkörper sitzt wohl doch ein kleiner Stratege, der eigenen und fremden Texten ein Konzept geben will. Es war schön bei Olaf Kutzmutz und seinem Team im wunderschönen niedersächsischen Fachwerkstädtchen. Ich kann einen Besuch dort (neben Literatur kann man sich auch in Musik, Theater und bildender Kunst weiterentwickeln lassen) nur empfehlen www.bundesakademie.de . Schön wäre es, ich dürfte noch einmal wiederkommen. Dank auch an die netten Teilnehmer, die so fleißig und kreativ gewesen sind!
15.02.2007
Gemeinsam mit meinem liebsten Kollegen Jürgen Kehrer habe ich den Kurzkrimi "Endlich allein" geschrieben, der momentan als Gratis-Download bei www.jokers-restseller.de zu lesen ist.
Ich möchte an dieser Stelle einmal allen danken, die mir so wunderbar nette "Fanpost" zukommen lassen. Da wir Autoren uns grundsätzlich immer mal wieder in Selbstzweifel verstricken, schaue ich gern zur Motivation in meinen e-mail-Eingang und freue mich. Als bei der Lesung in Schloss Holte vergangene Woche dann tatsächlich schon ein paar bekannte Gesichter im Publikum saßen, die so treu zu fast jeder Veranstaltung im Raum Bielefeld kommen, und ich dann auch noch gefragt wurde, ob ich etwas gegen einen "Fanclub" hätte - liebe Leute, da war ich echt gerührt. Als Küstenkrimiautorin ist man aber auch nah am Wasser gebaut...
24.01.2007
Viel zu lange habe ich keine Lesung mehr gehabt. Denn trotz der ganzen Fahrerei (von Ostfriesland aus ist alles schrecklich weit weg) vermisse ich den Kontakt zu den Lesern. Aber bald geht es ja wieder los.
Nun zu meiner Arbeit: Wie bereits angedeutet ist es kein Krimi, an dem ich derzeit schreibe. Vielmehr arbeite ich an einem Sachbuch zum Thema Trennung. Es ist sehr interessant, mit Menschen zu reden, mir ihre Geschichten anzuhören und aufzuschreiben.
Doch Entwarnung für alle Wencke-Tydmers-Fans: Es wird auch ein neuer Roman geschrieben, versprochen! Wenn alles glatt läuft, erscheint weiterhin wie gewohnt jedes Frühjahr ein Roman von mir.
Danke an dieser Stelle an meinen lieben, eifrigen Agenten Georg Simader und alle tollen Lektorinnen, mit denen ich zusammenarbeiten darf!
20.11.2006
"Mord am Hellweg 3", Europas größtes internationales Krimifesstival, ist zu Ende. Gemeinsam mit Jürgen Alberts ("Ali") moderierte ich die Abschlussgala in Schwerte Usiehe Foto). Es war das reine Vergnügen, dank der einwandfreien Organisation, den tollen Kollegen, dem super Publikum und überhaupt.
Nun ist bis Februar erst mal eine kleine Verschnaufpause angesagt, die ich zum Schreiben nutze. Das erste Mal arbeite ich an einem Sachbuch, es hat übrigens nichts mit Mord und Totschlag zu tun. Zudem basteln Edda und ich an unserem Kabarettprogramm.
15.11.2006
So viele nette Festivals zur Zeit: Morden im Norden, Mord am Hellweg usw. Da kommt man kaum dazu, die Homepage zu aktualisieren...
An dieser Stelle ein Dank an die tolle Organisation und die vielen Menschen, die Krimilesungen veranstalten. Einen lieben Gruß an die tollen Kollegen landesweit, mit denen ich immer wieder so gern zusammenhocke! Aber auch einen Dank an das Publikum!
Und für alle, die es sich gewünscht haben: Ja, Edda Liebermann und ich - alias "Mea Culpa" - arbeiten an einem ersten reinen Kabarettprogramm. Im Frühjahr 2007 wollen wir damit dann auf die Bühne (und wir haben jetzt schon Lampenfieber...)
18.09.2006
Das erste Krimifestival "Tatort Töwerland" ist geschafft. Ganz liebe Grüße an alle Teilnehmer und Dank an alle Mitwirkenden. Es hat viel Spaß gemacht und wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine Wiederholungstat provozieren.
Mit dabei waren: Ingrid Noll, Regula Venske, Jan Zweyer, Jürgen Kehrer, Die Autoren des Hildegardis-Gymnasiums in Hagen, Theatergruppe "Antjemöh", Yellow&Green, das Kurorchester, Mea Culpa, Peter Veckenstedt, Thomas Koch, Thomas Vodde, die Juist-Stiftung, Juister Polizei, Juister Zoll, Juister Kirchen...Danke auch an die Sponsoren und Gastgeber!
03.09.2006
Am vergangenen Wochenende wurde das Festival "Morden im Norden" in Bremen eröffnet. Gemeinsam mit den lieben Kollegin Nina George und Jürgen Alberts, mit dem Heyne-Lektor Bernhard Matt und dem Bremer Polizeipräsidenten Echard Mordhorst diskutierte ich in der Stadtbibliothek über die Auswüchse realer und fiktiver Kriminalität.
Das anschließende köstliche Essen im "Deich 68" endete dramatisch. Mehr wird nicht verraten, nur das Bild sei noch dazugestellt, ebenso ein Dankeschön an alle Beinehochhalter, Schweißabtupfer und Pulsmesser.
26.08.2006
Wieder zurück nach einer fünfwöchigen Reise, die sowohl dem privaten Vergnügen wie auch dem beruflichen Vorankommen diente. Unter anderem waren Jürgen Kehrer und ich eine Woche im wunderbaren Hotel Arosa Kulm in der Schweiz eingeladen, um dort für kriminelle Kopfkissengeschichten zu recherchieren. In einmaliger Alpenlage wurden wir von Kuhglockengebimmel geweckt, die Kinder durften den Ziegenpeter persönlich kennen lernen und ich staunte, wie groß Murmeltiere sind. Herzlichen Dank an Urs Bühler, Wilhelm Tell und die anderen Eidgenossen. Der Gute-Nacht-Lesekrimi wird ab Dezember auf den Kopfkissen des Luxushotels liegen, mehr Infos über das Haus unter www.arosakulm.ch Im Anschluss besuchte ich meinen sensationellen Agenten Georg Simader in seiner Wahlheimat Farnese, einem uritalienischen Dorf südlich der Toskana. Dort war ich fleißig und habe die ersten fünfundvierzig Seiten meines neuen Buches geschrieben. Etwas anderes als Inselkrimi übrigens, mehr aber erst, wenn die Sache dingfest ist.
11.07.2006
Ein nettes Foto von "Mea Culpa", aufgenommen bei einem spaßigen Abend in der BBS Norden, wo uns die Hauswirtschafts-Schüler "abgehackte Finger auf Kartoffelsalat" servierten. Dies war Eddas und meine erste gemeinsame Lesung in unserer Heimatstadt Norden, zugleich auch die vorletzte vor der Sommerpause. Vielen Dank an das Team der BBS und Herrn Lübbers für die Aufnahmen und die Infos über Moordorf.
10.07.2006
Heute geht meine neue Internetseite online. Kleiner Imagewechsel war nötig, da ich ja nun schon seit einem Dreivierteljahr nicht mehr auf der Insel lebe und auch meine drei neuesten Krimis nicht auf dem Eiland spielen.
Allen, die gern das Aktuellste erfahren wollen, steht dieses Tagebuch zur Verfügung, wo ich über offizielle und inoffizielle Neuigkeiten schreiben werde.
Was steht an? Wie weit ist mein neuestes Projekt? Wie waren die letzten Lesungen?
Viel Spaß wünscht
Sandra Lüpkes






















