Lesungen mit Chansons

Was war eigentlich zuerst da, die Musik oder das Wort?
Sandra Lüpkes kann diese Frage nicht so recht beantworten, denn bei ihr lief es eigentlich immer parallel. Sie ist Autorin und Sängerin.
Eine gute Konsequenz daraus: Sie bietet ihre Lesungen am liebsten mit Musik an, zwischen den einzelnen Romanpassagen werden - thematisch abgestimmt - eigene Songs gesungen. Die Mischung kommt gut an.
Inzwischen hat sie zwei verschiedene Musikprojekte, mit denen sie ihre Lesungen ergänzt.

Seit 2005 bildet sie gemeinsam mit der Akkordeonistin Edda Liebermann (Norden) das Duo "Mea Culpa", sie interpretieren gemeinsam die 7 Todsünden in Chansons, die von Blues, Swing, Pop bis hin zu Tango führen.

Seit Mai 2008 gibt es nun auch das Duo "Fremdenzimmer". Lars Börge Eduard (Münster), bühnenerprobter Pianist und Komponist, begleitet Sandra Lüpkes am Klavier. Das Programm feiner, melodischer Lieder hat das Thema "Mikrokosmos" als zentrales Motiv.

Sandra Lüpkes
Nach einer klassischen Gesangsausbildung in Norden und Hannover fand sie ihre musikalische Heimat doch eher im Bereich der Rock-, Pop- und Jazzmusik. Mit ihrer Band Strandgut hatte sie einige Auftritte in Rundfunk und TV, zudem schrieb sie ein Kindermusical, welches 2004 uraufgeführt wurde. Als Mezzosopran des A-Capella-Quintetts FiveConcert war sie auf einigen Konzerten und Musikfestivals mit von der Partie, inzwischen konzentriert sie sich jedoch auf die immer zahlreicher werdenden Auftritte mit Fremdenzimmer und Mea Culpa.

"Fremdenzimmer"

Gesang: Sandra Lüpkes
Piano: Lars Börge Eduard

Spielerische zehn Finger auf schwarz-weißen Tasten und eine wandlungsfähige Stimme - das macht das Duo Fremdenzimmer aus. Die Songs - teilweise basierend auf klassischem Liedgut, modern variiert durch Jazz, Swing und Lateinamerikanisches - haben das Thema "Mikrokosmos" als zentrales Motiv. Doch davon lassen sich die beiden Künstler natürlich nicht einschränken, sondern vielmehr inspirieren zu Spaziergängen im Nebel, Liebesbessenheit und einer Fahrt im verspäteten Zug.

Lars Börge Eduard
war mit 15 Jahren Lehrjunge in der Drogerie seiner Eltern, zog aber mit 16 Jahren die Reißleine und brach mit seinem bisherigen Leben. er zog mit 17 nach Münster und holte ab diesem Zeitpunkt alle Schulabschlüsse nach, um dann Musik, Deutsch und Spanisch zu studieren.
Es folgten Auftritte mit Gabriele Kentrup, der Reiser und mit Christina Pollmann in der Aula der Waldorfschule, in der Halle Münsterland und im Germania-Komplex. Nebenbei lehrt er Klavier und Salsa und war Mitglied einer Schautanzgruppe. Musikalisch dreht sich seine Arbeit oft darum deutsche Traditionslinien in die Moderne zu überführen.

Die Presse über "Fremdenzimmer":

"...Poetische Chansons... Der Debütauftritt des Duos hat fast CD-Qualität. Mit etwas Glück kommt die nächste Ina Müller aus Münster."
Münstersche Zeitung

 

"Mea Culpa"

Gesang: Sandra Lüpkes
Akkordeon: Edda Liebermann

Aus der musikalischen Zusammenarbeit, die ursprünglich nur Musikbegleitung der Kriminallesungen sein sollte, ist etwas Eigenes geworden. Inzwischen sind die beiden Musikerinnen mit ihrem eigenen Chansonprogramm "Die 7 Todsünden" bundesweit zu hören, auch in der Schweiz gaben sie Konzerte.

Edda Liebermann
Die gebürtige Norderin ist eine der wenigen Orchester-Akkordeonistinnen weltweit. Sie studierte in Bremen, bildete sich weiter in Kanada, Österreich und Italien und wirkte sowohl bei experimentellen wie klassischen Musikprojekten mit. Als Musikpädagogin ist sie in der Musikschule Norden tätig, zudem spielt sie regelmäßig in Bremen bei der Inszenierung der "Dreigroschenoper" des Theater am Goetheplatz.

Die Presse über »Mea Culpa«

Nette, kleine und tiefgründige Mosaike, die wunderbar zu den schaurigen Geschichten passen. Die Gäste hatten einen Mordsspaß.
Neue Westfälische

Lüpkes kann auch singen - und zwar richtig gut. Zusammen mit der Akkordeonistin Edda Liebermann trug sie die 7 Todsünden vor - vertont, versteht sich. Das klang mal nach Soul, mal nach Jazz oder nach Tango - und immer originell.
Wesermarsch am Sonntag

Angereichert wurde die mit viel Beifall aufgenommene Lesung mit Songs über Todsünden wie den Neid, die Habgier und die Wolllust. Dabei erwies Sandra Lüpkes sich als stimmsichere und ausdrucksstarke Sängerin, während Edda Liebermann als vielseitige Akkordeon-Virtuosin brillierte.
Delmenhorster Kreisblatt

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